Mittwoch, 7. Oktober 2015

TRÄUMEREI


Trunken der schwelgende Pracht
Ruh ich im Dome der Nacht
Unter Sternen.

Schwinden dann Enge und Zwang
Tönt bald der Wind wie Gesang
Aus den Fernen.

Wunderberauscht von dem Klang
Macht mich der Zauber schon bang
Ehrlich Schweigen,

Wenn er Geschichten mir steckt,
Dass selbst das Käuzchen erschreckt
In den Zweigen.

O, du mein Gott! Ja, ich schreib!
Himmlischer Schlaf, bitte bleib!
Lass mich säumen!

Schlummern und Schweben und frei!
Und mich verwöhnen dabei!
Lass mich träumen!

Der Wind weht lau
Im weiten Raum
Am Wiesensaum
Erschimmert Tau ......

©Gustaf A.Neumann, 2000

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