Freitag, 21. April 2023

Jungautoren-Wettbewerb


 

Belvedereschlössl 1994 
 
Jungautoren-Wettbewerb 
 
Mein Vater Prof.Neumann, der in jungen Jahren selber
Jungdichterpreise bekommen hatte, vergab damals
in Stockerau den/die Preise .... wußte das nicht, fand einen alten Zeitungsausschnitt ....
Dort, wo ich selber noch vor wenigen Jahren Ausstellungen hatte,
ein wunderbares Ambiente. 
Und eine schöne Geschichte. 

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Sonntag, 16. April 2023

Joki Kirschner

 
 


 17.4.2016

 

R.I.P.
Er hat sich noch gefreut, daß sein alter Presseausweis, den er damals, 1960, von der Redaktion meines Vaters als neuer junger Mitarbeiter bekommen hatte, aufgetaucht war .... und er das Foto gesehen hat ....
Nun ist er nicht mehr ....Josef Kirschner ....besser bekannt als Joki Kirschner, legendär durch das "Ladenspiel" bei "TritschTratsch" .... Erfinder von "Wünsch dir was" ... usw.
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Freitag, 14. April 2023

Waldnacht


  

WALDNACHT



Vöglein sich zur Ruh' begeben,
alles flüchtet vor der Nacht,
doch die Eule kommt zum Leben,
Und ist schon aufgewacht.

 
Gutes schlafet in den Nestern,
doch der Feind, der schleicht umher,
späht hinauf auf hohe Äste,
findet aber alles leer.

 
Wär's auch so im Menschenkreise,
daß der Feind vergebens späht!
Aber dort dringt er ganz leise
in das Herz, das offen steht.

 
Finster wird's im Wald dort oben.
Und das Dunkel hat die Macht.
Von Geheimnissen umwoben,
schaurig schöne Waldesnacht!

Frühes Gedicht meines Vaters
(c) Prof.Gustaf A.Neumann (Gedicht ca. 1938 , welches er
als 14jähriger in Kurrentschrift geschrieben hat, eines von vielen)

 


 


Foto in etwa der Zeit, bzw wenige Jahre später, wo dieses Gedicht entstanden ist, mit 2 seiner Schwestern ... 




http://gedichte-la-luna.blogspot.com/


 

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Montag, 10. April 2023

Liebeslied 1970


 

LIEBESLIED 1970
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Weißt Du, daß im Weltenplane
dumpf erstünd'  der jüngste Tag,
und mit bodenlosem Kahne
sänk ich vor dem hellen Hag,
wenn nicht Deinen heitren Händen
alle Leiden schier entschwänden...

Weißt Du, daß kein Wasser wäre,
das die heiße Stirne kühlt
und die glutenvolle Zähre
von den weichen Wangen spült,
wenn der Liebe linde Laugen
wüschen keine Fieberaugen...

Weißt Du, daß kein Vogel sänge,
jeder Ton erstickte jäh,
blass der Blumen Blühgehänge
totenfahl die Erde säh,
wenn mich Deine Lippen trügten,
gleich geübten Dirnen lügten...

Weißt Du, daß die Berge brächen,
Sonnen stürben und das Sein,
da in Meeren und in Bächen
ränne Blut vom Totenschrein,
wenn nicht unsre zagen Seelen
liebestrunken sich vermählen...

Gustaf A.Neumann, 1970
(Aus dem Buch "Suchen nach Sinn")
~♥~
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Samstag, 8. April 2023

Harmonium


 ***Harmonium meines Vaters***
Schon wieder ein paar Jahre her.
Dieses Harmonium hatte für meinen Vater einen großen Erinnungs- und Stellenwert, es ist bereits 1945 in Linz in einem Haus gestanden, das später zu seinem eigenen geworden ist ...

Auch ich kann mich gut erinnern, wenn man das Haus betrat, einige Stufen hochging, stand das Harmonium dort , quasi als Entree ...

 und so hatte es auch diesen schönen Platz in seiner Klosterneuburger Villa.
Leider war es vergebliche Mühe, nach seinem Tode es in gute Hände zu bringen, nicht mal Kirchen hatten Interesse.


So mussten wir es, da selber keinen Platz (Wohnung) , wie so vieles, jenen Leuten überlassen, die damals das Haus räumten.
Heute ist es mir bei meinen FB-Erinnerungen begegnet .... wo es wohl sein wird? Ob es es überhaupt noch gibt? 








 

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Sonntag, 26. März 2023

Das ewige Leben 1941 / Gedichte 1938




 Das ewige Leben 

Eine Prosadichtung ...

"Wie ein Träumer ging ich durch die Welt. 

Ich atmete Frühlingsluft, 

ich spürte junges Leben in mir.

Ich achtete nicht auf den Weg,

ich fühlte doch nur Freude in mir.

Da, ich wusste nicht, wie es kam, 

stand ich plötzlich vor einer Grabinschrift,

deutlich konnte ich die letzten Zeilen lesen .....

"und der Tod verband, 

was nicht kunnt die Menschenhand".

Der Tod? 

Ich dachte doch an das Leben?

Die alte Inschrift war nicht mehr gut zu lesen. 

Ein wandernder Geselle Thomas und die ehrsame

Margarethe waren erst im Grabe verbunden.

Seltsam, diese Inschrift aus dem Jahre 1809, 

vergaß ich nicht wieder.

Konnte ihr tragisches Schicksal nicht 

so ähnlich gewesen sein, 

wie ....................."

(aus einem Prosaband, handgeschrieben, wie mehrere davon, dieses beginnt mit dem 

10.1.1941 

und war 

seinem "lieben Lehrer Prof.Haller"

gewidmet.) 

(c) Gustav Neumann , damals 17 Jahre jung 

https://www.facebook.com/reel/932963844407742

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Video 1 


 



Ein Heft mit Gedichten in Kurrentschrift. 

1938 

(c) Gustav Neumann,

damals 14 Jahre jung. 

Siehe auch 

den Post 

1938

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Kurrentschrift habe ich selber nur ansatzweise noch in der Schule vor gefühlten 100 Jahren gelernt.

Jedoch ist mir nicht wirklich klar, was einfach zu lesen (entzfiffern) ist ...

die gestochen klare Kurrentschrift oder jene ,

nur 3 Jahre später,

die schon damals für einen 17jährigen sehr ausgeschrieben wirkte. 

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 es wartet sovieles zum Ordnen.

Und wenn ich schreibe, ich weiß nicht, ob es mir meine (LEBENS)Zeit noch erlaubt, dies alles zu ordnen, nach Jahren ... um es mit den Memoiren meines Vaters zu verbinden .....

dann meine ich es auch so.

Krankheit und auch schon selber fortgeschrittene Jahre ,

dazu noch einen Nebenberuf,

lassen diese Gedanken in mir aufkommen.

SOweit es meine Kraft und Zeit 

erlaubt, werde ich es versuchen. 

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Und es ist seltsam, wenn ich an die Worte dieser Grabinschrift denke ... 


"und der Tod verband, 

was nicht kunnt die Menschenhand"
~
Man gestatte mir deshalb nur ein paar wenige Worte. 
Die LIEBE, die bleibt.
Zu Lebzeiten meines Vaters 
war es aber nie einfach,
weil die Umstände,
und dessen waren es sehr viele,
wie ich heute viel mehr verstehe als als
junger Mensch,
eben so gewesen sind.
Man kann nun abwägen und meinen,
naja, dies und jenes ..wenn ... ja ... wenn...
egal.
Unterm Strich sollte man sich versöhnen.
Das kann ich jedem Menschen auf den Weg mitgeben.
Ohne ihr hat das eigene Leben 
keinen guten Verlauf, 
es gibt Durcheinander,
wo die Person nicht weiß, warum....
(sehe es  bei Verwandten)

 

 


 
ABer es ist ganz sicher,
dass man verzeihen muss.
Man kann es sich nur wünschen,
dass es auch so ist,
wenn man selber geht,
kein Mensch ist unfehlbar.
 
Die Liebe, die ist immer da gewesen. 
Ich spüre aber,
dass sie sich mehr ausleben kann.
Ohne Zwänge und ohne Grenzen,
außer jenen, die man selber zu tragen hat,
wie Krankheit und das Älterwerden ect.
 
Die Liebe ist immer da gewesen.
Und ich spüre so eine Art Auftrag, weil ich weiß, 
dass es meinem Vater wichtig gewesen war,
dass man seiner nicht vergißt.
Was in meinen begrenzten Mächten ist,
werde ich das versuchen.
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Dienstag, 14. März 2023

Wiener Wohnung 1944

"Sehr geehrter Herr Bürgermeister. 

Entgegen aller Voraussicht  bin ich nach kurzem Einsatz in Griechenland wieder in Wien und habe bereits eine erfolgreiche Votragsreise durch das schwer geprüfte Hessen (?) hinter mir. 

Da ich nun dienstlich jeder Zeit frei bin und außerdem als militärischer Vortragsredner im Wehrkreis XVII" (?) eingesetzt werde, würde es mich freuen, wenn wir (?) in Grieskirchen vom städtischen Kulturamt aus eine Dichterlesung durchführen könnten.  ......."

~

 Während des Krieges hatte mein Vater auch 2 Wiener Adresse,  zb wie diese hier. 

Ich möchte mich bei der Stadtgemeinde Grieskirchen bedanken, dieses Kopie, u.a., bekam ich zugeschickt. 


Billrothstrasse 61 

 1937 

Billrothstrasse 58-62/1937

siehe auch 

Billrothstrasse Umgebung

.... sieht heute so????????????????? (widersprüchlich zu oberen LINK)  aus: 

Billrothstrasse 61/WiKIPEDIA

 Vielleicht kann ich so manch Orte ausfindig machen, in denen er im Krieg gewesen ist.

Dienend bei den Hoch- und Deutschmeistern als Schütze. 

1944 ist er 20 Jahre jung gewesen. 

Im nächsten Jahr jährt sich sein Geburtstag zum 100.ten Male. 

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Neues Oesterreich

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